Wald

INTRAPERSONALE KOMMUNIKATION – SUBLIMINALE BEHANDLUNG:

Lösungen durch ein Gespräch mit sich selbst

Viele Erkrankungen sind psychisch bedingt und Folge von Prägungen und unverarbeiteten Erlebnissen und Situationen. In prägenden Situationen entstehen Gefühle, z. B. Angst, oder Traurigkeit, Einsamkeitsgefühl oder Schuldgefühle. Diese sorgen dann für eine Belastung in unserem weiteren Leben. Durch diese belastenden Gefühle entstehen Glaubenssätze wie:


  • Ich bin nicht gut genug…

  • ich darf keine Fehler machen…

  • Aber auch Begrenzungen (wie: ich kann das nicht, ich schaff das nicht) …


Diese Glaubenssätze, werden so zum subjektiven Erleben der Realität und führen zu einer Belastung im Leben. Dieser emotionale Stress führt dazu, dass Dinge aufgeschoben werden (vor ihnen weglaufen), man sich in Nichtigkeiten verliert (verharren), aggressiv reagiert oder sie verdrängt. Neben dem angepassten Verhalten gibt es noch drei grundlegende Mechanismen, wie sich ehemalige Belastungen körperlich manifestieren können. Diese sind:

  1. Das Nervensystem

  2. Die Muskulatur

  3. Das Immunsystem

Das Nervensystem steuert alle Systeme eines Körpers (Atmung, Herz-Kreislauf-System, die Verdauung, das Muskel und Skelettsystem, das Immunsystem, das Hormonsystem …) Auch wenn es in mehrere Wirkmechanismen, wie das Zentrale und das Periphere Nervensystem unterschieden wird, lässt sich dennoch feststellen, dass das Gehirn und das Nervensystem alle Prozesse des eigenen Organismus steuern. Dementsprechend kann sich die Ausschüttung von bspw. Cortisol als Stresshormon im ganzen Körper negativ auswirken.

Die Muskulatur teilt sich in willkürliche und unwillkürliche Muskulatur auf. Bei der willkürlichen Muskulatur, auch als quergestreifte Muskulatur bekannt, wird diese bewusst und willentlich gesteuert z.B. das Strecken eines Arms. Die unwillkürliche Muskulatur, die man als glatte Muskulatur kennt unterliegt nicht der willentlichen Steuerung, sie wird durch innere Prozesse gesteuert bspw. werden die Bronchien weit oder eng gestellt. Durch fehlerhafte Konditionierung – ausgelöst bspw. durch emotionalen Stress, kann es in jedem Bereich der glatten Muskulatur zu Fehlsteuerung kommen.

Störungen im Muskel- und Skelettsystem können sein:

  • Gelenk- oder Rückenbeschwerden


Störungen im Bereich der Atmung:

  • Asthma bronchiale

  • Heuschnupfen


Störungen im Herz-Kreislauf-Bereich:

  • Herzrhythmusstörungen

  • Bluthochdruck


Störungen im Verdauungssystem:

  • Reizdarm


Störungen im endokrinen System:

  • Hormonstörungen

Im Jahre 2015 konnte nachgewiesen werden, dass eine direkte Verbindung vom Gehirn zum Immunsystem existiert. Dies bedeutet, dass Stress sich unmittelbar, ohne Umwege auf das Immunsystem auswirkt. Durch ein geschwächtes Immunsystem öffnen sich damit jeder Erkrankung Tür und Tor. Dies stellt eine mögliche Erklärung für psychosomatische Erkrankungen dar.

Eine positive Behandlung, diesen Stressoren und Stressreaktionen nachhaltig entgegenzuwirken, stellt die intrapersonale Kommunikation dar. Sie gehört in den Bereich der subliminalen Therapie.

Nachdem nun verdeutlicht werden konnte, das unterbewusste Prozesse im Menschen ablaufen, welche ggf. einen schädigenden Einfluss haben, soll nun die Behandlungsform erläutert werden. Es wird mit der Konditionierung von einzelnen Teilen des Geistes gearbeitet. Denn Krankheiten können Ausdruck von Konditionierungen sein, oder Ausdruck einer tiefen liegenden Ursache. Generell kann man alles Konditionieren. Das bekannteste Konditionierungsbeispiel ist wohl der

Pawlowsche Hund. Dabei wird ein vormals neutraler Reiz (Glocke), wird nun mit dem Futter in Verbindung gebracht was die natürliche Speichelproduktion des Hundes anregt. (Futter = Speichel) (Glöckchen - Futter – Speichel) (Glocke = Speichel))


Emotional starke Erfahrung benötigt nur eine einzige Konditionierung. Ebenfalls können einzelne Glaubenssätze (das Leben ist hart, man muss sich alles erarbeiten) und Kritik als Verletzung oder als Hilfe oder als neutrale Rückmeldung konditioniert sein. Diese Konditionierung (z.B. die Angst vor einem Hund) wird dabei irgendwo im Körper gespeichert… und diese Speicherung wird als „Teil des Geistes“ bezeichnet. Es ist noch nicht gänzlich geklärt, ob diese Speicherung energetisch, muskulär oder im Nervensystem, geschieht. Sicher ist nur, dass es gespeichert wird.


Begrenzungen können ebenfalls konditioniert werden „Ich kann kein Mathe“ etc., aber dies entspricht nicht wirklich der objektiven Realität. Die Begrenzung wird zur subjektiven Realität. Gleiches gilt für Reaktionsweisen, Symptome oder Erkrankungen. Die eigenen Konditionierungen sind stärker als die objektive Realität!


Alle Konditionierungen sind irgendwann einmal als Teile des Geistes abgespeichert worden, wie bspw. ein Tagebuch als Teil einer Lebensbibliothek.

  • Tagebuch z.B. (Kind 3 Jahre alt hört ein Geräusch in der Dunkelheit in seinem Kinderzimmer es bekommt Angst). Das Tagebuch wird zugeklappt und in die Lebensbibliothek gestellt. Wann immer diese Person von da an ein Geräusch in der Dunkelheit hört, bekommt sie Angst, obwohl sie vom Kopf her weiß, „ich brauche keine Angst zu haben“, aber die Angst kommt! Jedoch geschieht dies in unterschiedlicher Ausprägung: Bei manchen ist es nur ein mulmiges Gefühl, bei anderen kann sich daraus eine ernsthafte psychische Angst entwickeln.


Wir haben wir viele dieser alten Schinken in uns und einige belasten unser Leben. Durch intrapersonale-Kommunikation ist es möglich, diese Teile des Geistes zu bearbeiten und neu auszurichten. Im Vergleich zu anderen subliminalen Verfahren, wie bspw. die Hypnose, ist diese Methodik deutlich anstrengender für den Klienten. Der Klient befindet sich nur in einem leichten Wachzustand und arbeitet komplett mit. Der Klient fährt bildlich gesprochen zwischen Unterbewusstsein und Bewusstsein hin und her und ist damit in der Lage, die Konditionierungen neu auszurichten.